Nah Toderfahrungen
 

Sind Erfahrungen oder auch Erlebnisse die Menschen in Situationen erlebten die Tod waren und wiederbelebt wurden . Die Ereignisse die den Grund für diese Erfahrung liefern sind sehr unterschiedlich: Unfälle, Herzinfarkt, Operationen bei denen es zum Herzstillstand gekommen ist oder aber auch sehr schwere Krankheiten.

Nah Todeserfahrungen kommen dabei in jeder Gesellschaftsschicht, unabhängig wie religiös die betroffene Person ist, vor. Selbst Menschen die vorher nichts von derartigen Erfahrungen gehört hatten und überzeugte Atheisten waren berichteten von Nah Toderfahrungen.

Die Nah Toderfahrung lässt sich dabei in verschiedene “Stadien“ aufteilen, wobei nicht jeder jedes Stadium gleich oder in der gleichen Reihenfolge erlebte. Es gibt Unterschiede in den jeweiligen Berichten die auf Kulturelle und Religiöse Hintergründe zu deuten scheinen. Im Wesentlichen stimmen die Berichte überein .







Die Stadien können so gegliedert werden :


Einsetzendes Gefühl von Ruhe und Frieden

Ich fühlte einen fürchterlichen Stoß, als das Auto mich traf, aber eigentlich keinen Schmerz. Es war mehr wie ein schrecklicher Schock. Ich wurde hoch in die Luft geschleudert, habe aber nicht mitbekommen, wie ich wieder auf die Erde kam - obwohl ich natürlich wieder landete und daraufhin für tot erklärt wurde, Es war als ob ich einfach weiter in den Himmel steigen würde, wobei ich mich immer leichter fühlte. Der Schock war wie weggeblasen. Stattdessen verspürte ich vollkommenen Frieden und das Gefühl, wieder ganz zu sein und dass alles irgendwie in Ordnung war.

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Dann löste ich mich von mir selbst, saß irgendwo da oben, sah, wie ich mich in Krämpfen wand und hörte meine Mutter und unser Mädchen schreien und brüllen, weil sie dachten, ich sei tot. Sie und mein Körper taten mir so leid ... Nur tiefe, tiefe Traurigkeit. Diese Traurigkeit ist noch heute in mir. Aber ich hatte dort oben das Gefühl, frei zu sein. Ich hatte keine Schmerzen und war vollkommen frei.

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Ablösen vom Körper oder "Schweben"

Mir wurde schlecht, und weil die Seitenteile des Betts hochgeklappt waren, bat ich sie, den Kübel ran zuschieben, damit ich mich da hinein übergeben konnte. Das machten sie aber nicht, Ich erinnere mich noch, dass ich mich aufsetzte und mich über das Bett hinaus übergab und dann weiß ich erst wieder, dass ich oben an der Decke schwebte. Ich lag im Bett, die Seitenteile waren hochgeklappt, und der Doktor war da, und meine Frau war da, und es war noch jemand da, ich weiß nicht, ob das der Bestattungsmensch war...

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Ich konnte die Schmerzen nicht mehr aushalten. Sie wurden immer schlimmer. Ich stand auf und wollte das Krankenhaus verlassen. Ich erinnere mich daran nur noch bruchstückhaft. Und dann brach ich zusammen. Mir wurde schwarz vor Augen, ich weiß nur noch, dass ich ohnmächtig wurde. Es war so, als ob ein Vorhang zugezogen wurde oder ein Licht ausgemacht wurde oder so. Alles um mich herum wurde schwarz. Nach einer kurzen Zeit war alles nicht mehr schwarz, es war lediglich kein Licht da. Ich war von einem grauen Nebel umgeben. Ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Es war nicht so dunkel wie um Mitternacht, ich konnte nur kein Licht sehen. Ich nahm eine Menge Betriebsamkeit wahr. Zu dieser Zeit lag ich noch auf dem Boden, ich konnte mich aber sehen. Ich dachte mir, dass es ungewöhnlich war, dass ich irgendwo da oben saß und hinunterschauen konnte und dass ich vorher gar nicht bemerkt hatte, dass der Fußboden aus schwarzen und weißen Fliesen bestand. Das nahm ich als erstes bewusst wahr. Irgendwie war wahrscheinlich mehr Licht da, denn ich konnte schwarze und ziemlich weiße Fliesen sehen. Und ich erkannte mich unten, zusammengerollt wie ein Embryo ...

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Dunkler "Tunnel" an dessen ende sich ein helles Licht befindet

Ich bewegte mich in einem dunklen, spiralförmigen Tunnel abwärts auf ein helles Licht zu. Ich denke immer noch darüber nach und frage mich, wieso ich hineinsehen konnte - normalerweise kann ich nicht einmal starkes Sonnenlicht aushalten, und das hier war tausendmal heller..

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Ich ging eine Zeitlang durch diese Dunkelheit ... Dann sah ich das Licht, wie von einer Taschenlampe, und ich ging darauf zu. Das Licht wurde immer heller, und dann schwebte ich plötzlich ... Wir bewegten uns in diesem Lichtschein, ... das Licht wurde immer heller ... Es war schon strahlend, aber es wurde immer strahlender, je näher wir hinkamen, es blendete richtig.

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..ein strahlend helles Licht. Es war nicht die Sonne, es war mehr wie eine überbelichtete Gegenlichtaufnahme. Der Hintergrund ist weis, und alles was man um sich herum sieht, ist ebenfalls weiß.

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Nachdem der Tunnel, das Tor oder die Brücke hinter uns liegen, werden wir vom Licht umfangen. Dieses Licht ist weißer als weiß. Es ist extrem hell, und je näher wir kommen, desto stärker fühlen wir uns eingehüllt von der größten Liebe, die man sich vorstellen kann, so unbeschreiblich und bedingungslos, dass man sie nicht mit Worten beschreien kann.

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Erscheinen eines "Wesens" (Verwandter, Lichtwesen oder Religiöse Figur)

Ich weis noch, dass ich mit lauter, deutlicher Stimme sprach, zumindest bildete ich mir das damals ein. Ich sagte: Jesus, bitte, lass mich noch eine Zeitlang bei meinen Kindern. Ich bin in meinem ganzen Leben seitdem nie mehr so demütig gewesen, und es ist mir seitdem nie mehr so ernst mit irgend etwas gewesen ... Ich war ihm so nah ... Und ich bat ihn, mich noch eine Zeitlang bei meinen Kindern zu lassen.

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Ich kam an irgendeinen Ort, und dort waren alle meine Verwandten, meine Großmutter, mein Großvater mein Vater und ein Onkel, der kurze Zeit vorher Selbstmord begangen hatte. Sie kamen alle auf mich zu und begrüßten mich. Meine Großeltern waren weiß gekleidet und hatten eine Kapuze auf dem Kopf ... Sie sahen gesünder aus als beim letzten mal, als ich sie gesehen hatte ... Ich hielt meine Großmutter bei den Händen... Plötzlich drehten sie mir den Rücken zu und gingen weg, und meine Großmutter schaute über die Schulter zurück und sagte: >Wir sehen uns später wieder, diesmal ist es noch zu früh!

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"Das Wesen floss irgendwie in meine Seele, und ich fühlte mich überwältigt von Liebe und vollkommenem Verständnis. Da das nie passiert, wenn Du einen Körper hast - das geht nicht, weil der eine Barriere zwischen Dir und der echten Realität ist - ich kann das nicht beschreiben. Stell Dir vor, Du bist ein kleines Kind und verläufst Dich im Supermarkt, plötzlich teilt sich die Menge, und Du siehst Deine Mutter mit ausgestreckten Armen und einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist so ungefähr wie das, was ich zu beschreiben versuche, aber eigentlich immer noch ziemlich weit entfernt."

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Wesen Zeigt Ort oder Lebensrückblick

Während dieser Phase zog mein Leben blitzartig an meinem Gesicht vorbei. Mein ganzes Leben ... Ereignisse aus meinem Leben, beispielsweise meine Hochzeit, zogen blitzartig an meinen Augen vorbei, sie waren kurz zu sehen und waren dann wieder weg. Auch die Geburt unseres ersten Kindes war dabei. Am längsten war die Zeit zu sehen, in der ich Jesus entdeckt hatte, und das war vor ein paar Jahren.

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Man wird zurückgeschickt

Diese Kraft zog mich zurück wie ein riesiger Magnet. Sie wahr stärker als alles Vorstellbare. Ich stemmte mich mit aller Gewalt dagegen, weil ich bleiben wollte, aber vergebens. Dann wurde alles um mich herum Schwarz.

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Ich versuchte dorthin zu kommen, aber irgendetwas stieß mich zurück... Ich begann zu schweben.. und schwebte hinunter, zurück in meinen Körper.

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Der Engel sagte: Du musst zurückgehen, und ich konnte es nicht glauben. Ich bat und bettelte, doch bleiben zu dürfen. Der Gedanke, wieder in einen Körper gestopft zu sein, war unendlich deprimierend, abschreckend ... Doch der Engel schien schon zu verschwinden und sagte: Sharon braucht Dich'. In dem Moment erkannte ich, dass ich eine Verantwortung hatte. Sharon ist meine Frau, sie leidet an Multipler Sklerose. Sobald ich das erkannt hatte, war ich wieder in meinem Körper und kämpfte um mein Leben.

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Noch zwei Beispiele :




Für mich ist es der Tag, an dem ich starb', worüber manche Leute lachen, weil sie denken, dass man davon hinterher nicht erzählen kann. Nun, ich bin der lebende Beweis, dass es möglich ist. Es fing alles mit einem Blitz und einem Knall an, und ich flog regelrecht durch die Küche, in der ich gerade mit Reparaturen beschäftigt war. Ich knallte an die Wand, und von da an war das Ding, was auf dem Fußboden lag, nicht mehr ich.
Ich sah auf meinen Körper, aber er interessierte mich eigentlich nicht. Dann stellte ich fest, dass ich nach oben schweben konnte, und als ich das tat, löste sich die Decke irgendwie auf, und ich flog hindurch. Da hatte ich schon so ein richtiges Urlaubsgefühl erwartungsvoll und glücklich und sorglos, aber noch viel stärker, als man es sonst hat. Mir kam der Gedanke, dass ich tot sein müsse, aber für mich war das Unsinn, denn der
Tod ist grausam und schrecklich und das Ende von allem. Das hier war nichts davon - und auf keinen Fall das Ende!
Dann wurde ich in eine dichte schwarze Finsternis gezogen. Nein, überhaupt nicht furcht einflößend. Wie eine riesige schützende Kuscheldecke um mich herum. Ich flog schnell durch diesen schwarzen Raum auf ein helles weißes Licht zu. Oh, und das Gefühl, das ich dabei hatte! Ich kann es nicht beschreiben. Die tollsten Gefühle, die man je hatte, mit einer Million multipliziert. Ich sah auf das Licht, und das Licht sah auf mich, und wir waren die besten Freunde.
Als ich ankam, schwebte ich auf eine Art Plattform, da stand ein großer Mann in einem weißen Gewand, von dem ich annahm, es müsse Jesus sein. Ich fragte ihn, ob er es sei, und er antwortete: "Wer auch immer. Das kann Dir doch egal sein ..."

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Eine neblige Welt, in der ich friedlich, ohne Schmerz und Angst dahinschwebte. Der Nebel schien mich zu tragen und zu streicheln, als sei ich wieder ein Baby, und ich fand das wunderbar... Ich schien auf eine Insel zu schweben, die von herrlichen Blumen in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen bedeckt war. Dann stand ich wieder auf den Füßen und lief glücklich umher, schaute mir die Blumen an und genoss die Ruhe. Auf einmal fühlte ich, dass ich nicht allein war, da war ein vertrautes Wesen, dessen Name mir nicht einfiel, das aber Liebe über mich, in mich hinein und um mich herum strömen ließ. Ich konnte spüren, wie es alle Schmerzen und Ängste von mir nahm, die daraus resultieren, dass man ein gewöhnliches menschliches Wesen ist. Das Wesen schwebte unsichtbar vor mir und zeigte mir Szenen aus meinem Leben, die vor meinen Augen aufblitzten. Ich sah sofort, was schief gegangen war und wie ich es korrigieren konnte, und irgendetwas in mir rührte sich. Ich wollte so sehr auf der Insel bleiben, aber jetzt wusste ich, wie ich mein Leben zum Besseren wenden konnte. Als ich das dachte, fand ich mich vor einer niedrigen Steinmauer wieder. Es war nicht schwer, darüber zuklettern , aber ich wusste, dass ich sterben würde, wenn ich es tat. Das Wesen war immer noch da und ließ mich meine Entscheidung treffen. Ich schaute auf die Mauer und dachte an meinen Mann und meine beiden Kinder und an all die Menschen, bei denen ich etwas gutzumachen hatte. Ich schüttelte den Kopf und drehte mich um, und in dem Moment fand ich mich in meinem Körper wieder.



Es gibt auch Negative Nah Toderfahrungen :

Ich fand mich an einem von Nebelumgebenen Ort wieder. Ich hatte das Gefühl, in der Hölle zu sein. Da war eine große Grube aus der Dampf aufstieg und dort kamen Arme und Hände her die mich wollten ... Ich hatte Angst dass diese Hände sich in mir festkrallen und mich mit in die Grube ziehen würden Als ich so dalag und mich fragte, was wohl als nächstes geschehen würde, sprang ein riesiger Löwe von der anderen Seite auf mich ich zu. Ich schrie auf Ich hatte zwar keine Angst vor dem Löwen doch ich fühlte irgendwie, dass er mich in die fürchterliche Grube stoßen würde. Ich war drei Tage lang in einer Art Dämmerzustand. Ich habe nie an die Hölle geglaubt weil ich dachte, dass Gott einen solchen Ort nie geschaffen hätte. Aber da unten war es sehr heiß und der Dampf war auch sehr heiß. Damals habe ich nicht viel darüber nachgedacht, aber mit den Jahren wurde wir klar dass Gut und Böse existieren.

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Ich weis nur noch, dass ich über den Rand der Arbeitsbühne stürzte. Der Lockführer sah, wie ich ins Wasser fiel. Als nächstes stand ich am Ufer eines großen Feuermeeres. Es war genauso, wie es in der Bibel in der Offenbarung 21.8 steht ... Es war der schrecklichste Anblick, der sich einem auf dieser Seite des Jüngsten Gerichts bieten kann.

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Irgendwann wurde mir bewusst das ich über meinen Körper schwebte und auf mich selbst auf dem Operationstisch herunter sah. Ich fühlte unheimliche Angst und geriet in Panik Ich fragte mich, warum ich nicht mehr in meinem Körper war, und dachte, ich müsste tot sein. Danach fand ich mich an einem Ort wieder, ich bin sicher, das war die Hölle Ich sah in eine große Grube in der Grauer Nebel herumwirbelte, und da waren all die Hände und Arme die herausgestreckt wurden und mich ergreifen und da hinunter ziehen wollten. Ich hörte ein schreckliches wimmerndes Geräusch, voller Verzweiflung. Dann raste ich plötzlich durch diesen schwarzen Tunnel und fand mich in meinen Krankenhausbett wieder.

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Erklärungen gibt es einige die einen halten es für DEN Beweis für ein Leben nach dem Tod bzw. für den Beweis der Unsterblichkeit der Menschlichen Seele . Die anderen sehen darin nichts weiter als die letzten “Zuckungen“ des sterbenden Gehirns die uns über den Schrecken des Todes helfen sollen.

Nachtrag:

Im Universitätsklinikum Rudolf Virchof in Berlin wurde 1994 an 42 jungen Menschen durch experimentelle Einschränkung des Blutkreislaufes ein Sauerstoffmangel im Gehirn erzeugt. Letzterer bestand bis zu 22 Sekunden, Die Versuchspersonen wurden Bewusstlos. Nach dem Wiedererwachen berichteten sie einhellig über " out of Body" Eindrücke, Lebensrückblicke, Licht- und Tunnelerscheinungen, den Übertritt in eine andere Welt, Stimmen und Gesichterkennen, Wohlgefühl und Schmerzlosigkeit. Einer sagte wörtlich:" Ich denke, wenn ich in diesen Moment hätte sterben sollen, so währe ich sofort damit einverstanden gewesen."

Diese Experimente zeigen, dass solche Erlebnisse nicht an das Sterben und ein Jenseits gebunden sind, sondern durch Sauerstoffmangel im Gehirn erzeugt werden können. Auch bei Drogenkonsum, z.B. LSD können derartige Erlebnisse auftreten. Es ist bekannt dass Angst, Sauerstoffmangel, Diverse Drogen und dergleichen im Gehirn zu breit gestreuten, zufälligen Entladungen der Neurone führen. Je nachdem wo dieses "feuern der Neurone" nun auftritt, ergeben sich verschiedene Effekte.