Nah Toderfahrungen
Sind Erfahrungen oder auch Erlebnisse die Menschen in
Situationen erlebten die Tod waren und wiederbelebt wurden . Die Ereignisse die
den Grund für diese Erfahrung liefern sind sehr unterschiedlich: Unfälle,
Herzinfarkt, Operationen bei denen es zum Herzstillstand gekommen ist oder aber
auch sehr schwere Krankheiten.
Nah Todeserfahrungen kommen dabei in jeder Gesellschaftsschicht, unabhängig wie
religiös die betroffene Person ist, vor. Selbst Menschen die vorher nichts von
derartigen Erfahrungen gehört hatten und überzeugte Atheisten waren berichteten
von Nah Toderfahrungen.
Die Nah Toderfahrung lässt sich dabei in verschiedene “Stadien“ aufteilen, wobei
nicht jeder jedes Stadium gleich oder in der gleichen Reihenfolge erlebte. Es
gibt Unterschiede in den jeweiligen Berichten die auf Kulturelle und Religiöse
Hintergründe zu deuten scheinen. Im Wesentlichen stimmen die Berichte überein .
Die Stadien können so gegliedert werden :
Einsetzendes Gefühl von Ruhe und Frieden
Ich fühlte einen fürchterlichen Stoß, als das Auto mich traf, aber eigentlich
keinen Schmerz. Es war mehr wie ein schrecklicher Schock. Ich wurde hoch in die
Luft geschleudert, habe aber nicht mitbekommen, wie ich wieder auf die Erde kam
- obwohl ich natürlich wieder landete und daraufhin für tot erklärt wurde, Es
war als ob ich einfach weiter in den Himmel steigen würde, wobei ich mich immer
leichter fühlte. Der Schock war wie weggeblasen. Stattdessen verspürte ich
vollkommenen Frieden und das Gefühl, wieder ganz zu sein und dass alles
irgendwie in Ordnung war.
***
Dann löste ich mich von mir selbst, saß irgendwo da oben, sah, wie ich mich in
Krämpfen wand und hörte meine Mutter und unser Mädchen schreien und brüllen,
weil sie dachten, ich sei tot. Sie und mein Körper taten mir so leid ... Nur
tiefe, tiefe Traurigkeit. Diese Traurigkeit ist noch heute in mir. Aber ich
hatte dort oben das Gefühl, frei zu sein. Ich hatte keine Schmerzen und war
vollkommen frei.
***
Ablösen vom Körper oder "Schweben"
Mir wurde schlecht, und weil die Seitenteile des Betts hochgeklappt waren, bat
ich sie, den Kübel ran zuschieben, damit ich mich da hinein übergeben konnte.
Das machten sie aber nicht, Ich erinnere mich noch, dass ich mich aufsetzte und
mich über das Bett hinaus übergab und dann weiß ich erst wieder, dass ich oben
an der Decke schwebte. Ich lag im Bett, die Seitenteile waren hochgeklappt, und
der Doktor war da, und meine Frau war da, und es war noch jemand da, ich weiß
nicht, ob das der Bestattungsmensch war...
***
Ich konnte die Schmerzen nicht mehr aushalten. Sie wurden immer schlimmer. Ich
stand auf und wollte das Krankenhaus verlassen. Ich erinnere mich daran nur noch
bruchstückhaft. Und dann brach ich zusammen. Mir wurde schwarz vor Augen, ich
weiß nur noch, dass ich ohnmächtig wurde. Es war so, als ob ein Vorhang
zugezogen wurde oder ein Licht ausgemacht wurde oder so. Alles um mich herum
wurde schwarz. Nach einer kurzen Zeit war alles nicht mehr schwarz, es war
lediglich kein Licht da. Ich war von einem grauen Nebel umgeben. Ich weiß nicht,
wie ich es sonst beschreiben soll. Es war nicht so dunkel wie um Mitternacht,
ich konnte nur kein Licht sehen. Ich nahm eine Menge Betriebsamkeit wahr. Zu
dieser Zeit lag ich noch auf dem Boden, ich konnte mich aber sehen. Ich dachte
mir, dass es ungewöhnlich war, dass ich irgendwo da oben saß und hinunterschauen
konnte und dass ich vorher gar nicht bemerkt hatte, dass der Fußboden aus
schwarzen und weißen Fliesen bestand. Das nahm ich als erstes bewusst wahr.
Irgendwie war wahrscheinlich mehr Licht da, denn ich konnte schwarze und
ziemlich weiße Fliesen sehen. Und ich erkannte mich unten, zusammengerollt wie
ein Embryo ...
***
Dunkler "Tunnel" an dessen ende sich ein helles Licht befindet
Ich bewegte mich in einem dunklen, spiralförmigen Tunnel abwärts auf ein
helles Licht zu. Ich denke immer noch darüber nach und frage mich, wieso ich
hineinsehen konnte - normalerweise kann ich nicht einmal starkes Sonnenlicht
aushalten, und das hier war tausendmal heller..
***
Ich ging eine Zeitlang durch diese Dunkelheit ... Dann sah ich das Licht, wie
von einer Taschenlampe, und ich ging darauf zu. Das Licht wurde immer heller,
und dann schwebte ich plötzlich ... Wir bewegten uns in diesem Lichtschein, ...
das Licht wurde immer heller ... Es war schon strahlend, aber es wurde immer
strahlender, je näher wir hinkamen, es blendete richtig.
***
..ein strahlend helles Licht. Es war nicht die Sonne, es war mehr wie eine
überbelichtete Gegenlichtaufnahme. Der Hintergrund ist weis, und alles was man
um sich herum sieht, ist ebenfalls weiß.
***
Nachdem der Tunnel, das Tor oder die Brücke hinter uns liegen, werden wir vom
Licht umfangen. Dieses Licht ist weißer als weiß. Es ist extrem hell, und je
näher wir kommen, desto stärker fühlen wir uns eingehüllt von der größten Liebe,
die man sich vorstellen kann, so unbeschreiblich und bedingungslos, dass man sie
nicht mit Worten beschreien kann.
***
Erscheinen eines "Wesens" (Verwandter, Lichtwesen oder Religiöse Figur)
Ich weis noch, dass ich mit lauter, deutlicher Stimme sprach, zumindest bildete
ich mir das damals ein. Ich sagte: Jesus, bitte, lass mich noch eine Zeitlang
bei meinen Kindern. Ich bin in meinem ganzen Leben seitdem nie mehr so demütig
gewesen, und es ist mir seitdem nie mehr so ernst mit irgend etwas gewesen ...
Ich war ihm so nah ... Und ich bat ihn, mich noch eine Zeitlang bei meinen
Kindern zu lassen.
***
Ich kam an irgendeinen Ort, und dort waren alle meine Verwandten, meine
Großmutter, mein Großvater mein Vater und ein Onkel, der kurze Zeit vorher
Selbstmord begangen hatte. Sie kamen alle auf mich zu und begrüßten mich. Meine
Großeltern waren weiß gekleidet und hatten eine Kapuze auf dem Kopf ... Sie
sahen gesünder aus als beim letzten mal, als ich sie gesehen hatte ... Ich hielt
meine Großmutter bei den Händen... Plötzlich drehten sie mir den Rücken zu und
gingen weg, und meine Großmutter schaute über die Schulter zurück und sagte:
>Wir sehen uns später wieder, diesmal ist es noch zu früh!
***
"Das Wesen floss irgendwie in meine Seele, und ich fühlte mich überwältigt von
Liebe und vollkommenem Verständnis. Da das nie passiert, wenn Du einen Körper
hast - das geht nicht, weil der eine Barriere zwischen Dir und der echten
Realität ist - ich kann das nicht beschreiben. Stell Dir vor, Du bist ein
kleines Kind und verläufst Dich im Supermarkt, plötzlich teilt sich die Menge,
und Du siehst Deine Mutter mit ausgestreckten Armen und einem Lächeln auf dem
Gesicht. Das ist so ungefähr wie das, was ich zu beschreiben versuche, aber
eigentlich immer noch ziemlich weit entfernt."
***
Wesen Zeigt Ort oder Lebensrückblick
Während dieser Phase zog mein Leben blitzartig an meinem Gesicht vorbei. Mein
ganzes Leben ... Ereignisse aus meinem Leben, beispielsweise meine Hochzeit,
zogen blitzartig an meinen Augen vorbei, sie waren kurz zu sehen und waren dann
wieder weg. Auch die Geburt unseres ersten Kindes war dabei. Am längsten war die
Zeit zu sehen, in der ich Jesus entdeckt hatte, und das war vor ein paar Jahren.
***
Man wird zurückgeschickt
Diese Kraft zog mich zurück wie ein riesiger Magnet. Sie wahr stärker als alles
Vorstellbare. Ich stemmte mich mit aller Gewalt dagegen, weil ich bleiben
wollte, aber vergebens. Dann wurde alles um mich herum Schwarz.
***
Ich versuchte dorthin zu kommen, aber irgendetwas stieß mich zurück... Ich
begann zu schweben.. und schwebte hinunter, zurück in meinen Körper.
***
Der Engel sagte: Du musst zurückgehen, und ich konnte es nicht glauben. Ich bat
und bettelte, doch bleiben zu dürfen. Der Gedanke, wieder in einen Körper
gestopft zu sein, war unendlich deprimierend, abschreckend ... Doch der Engel
schien schon zu verschwinden und sagte: Sharon braucht Dich'. In dem Moment
erkannte ich, dass ich eine Verantwortung hatte. Sharon ist meine Frau, sie
leidet an Multipler Sklerose. Sobald ich das erkannt hatte, war ich wieder in
meinem Körper und kämpfte um mein Leben.
***
Noch zwei Beispiele :
Für mich ist es der Tag, an dem ich starb', worüber manche Leute lachen, weil
sie denken, dass man davon hinterher nicht erzählen kann. Nun, ich bin
der lebende Beweis, dass es möglich ist. Es fing alles mit einem Blitz und einem
Knall an, und ich flog regelrecht durch die Küche, in der ich gerade mit
Reparaturen beschäftigt war. Ich knallte an die Wand, und von da an war das
Ding, was auf dem Fußboden lag, nicht mehr ich.
Ich sah auf meinen Körper, aber er interessierte mich eigentlich nicht. Dann
stellte ich fest, dass ich nach oben schweben konnte, und als ich das tat, löste
sich die Decke irgendwie auf, und ich flog hindurch. Da hatte ich schon so ein
richtiges Urlaubsgefühl erwartungsvoll und glücklich und sorglos, aber noch viel
stärker, als man es sonst hat. Mir kam der Gedanke, dass ich tot sein müsse,
aber für mich war das Unsinn, denn der
Tod ist grausam und schrecklich und das Ende von allem. Das hier war nichts
davon - und auf keinen Fall das Ende!
Dann wurde ich in eine dichte schwarze Finsternis gezogen. Nein, überhaupt nicht
furcht einflößend. Wie eine riesige schützende Kuscheldecke um mich herum. Ich
flog schnell durch diesen schwarzen Raum auf ein helles weißes Licht zu. Oh, und
das Gefühl, das ich dabei hatte! Ich kann es nicht beschreiben. Die tollsten
Gefühle, die man je hatte, mit einer Million multipliziert. Ich sah auf das
Licht, und das Licht sah auf mich, und wir waren die besten Freunde.
Als ich ankam, schwebte ich auf eine Art Plattform, da stand ein großer Mann in
einem weißen Gewand, von dem ich annahm, es müsse Jesus sein. Ich fragte ihn, ob
er es sei, und er antwortete: "Wer auch immer. Das kann Dir doch egal sein ..."
***
Eine neblige Welt, in der ich friedlich, ohne Schmerz und Angst dahinschwebte.
Der Nebel schien mich zu tragen und zu streicheln, als sei ich wieder ein Baby,
und ich fand das wunderbar... Ich schien auf eine Insel zu schweben, die von
herrlichen Blumen in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen bedeckt war.
Dann stand ich wieder auf den Füßen und lief glücklich umher, schaute mir die
Blumen an und genoss die Ruhe. Auf einmal fühlte ich, dass ich nicht allein war,
da war ein vertrautes Wesen, dessen Name mir nicht einfiel, das aber Liebe über
mich, in mich hinein und um mich herum strömen ließ. Ich konnte spüren, wie es
alle Schmerzen und Ängste von mir nahm, die daraus resultieren, dass man ein
gewöhnliches menschliches Wesen ist. Das Wesen schwebte unsichtbar vor mir und
zeigte mir Szenen aus meinem Leben, die vor meinen Augen aufblitzten. Ich sah
sofort, was schief gegangen war und wie ich es korrigieren konnte, und
irgendetwas in mir rührte sich. Ich wollte so sehr auf der Insel bleiben, aber
jetzt wusste ich, wie ich mein Leben zum Besseren wenden konnte. Als ich das
dachte, fand ich mich vor einer niedrigen Steinmauer wieder. Es war nicht
schwer, darüber zuklettern , aber ich wusste, dass ich sterben würde, wenn ich
es tat. Das Wesen war immer noch da und ließ mich meine Entscheidung treffen.
Ich schaute auf die Mauer und dachte an meinen Mann und meine beiden Kinder und
an all die Menschen, bei denen ich etwas gutzumachen hatte. Ich schüttelte den
Kopf und drehte mich um, und in dem Moment fand ich mich in meinem Körper
wieder.
Es gibt auch Negative Nah Toderfahrungen :
Ich fand mich an einem von Nebelumgebenen Ort wieder. Ich hatte das Gefühl, in
der Hölle zu sein. Da war eine große Grube aus der Dampf aufstieg und dort kamen
Arme und Hände her die mich wollten ... Ich hatte Angst dass diese Hände sich in
mir festkrallen und mich mit in die Grube ziehen würden Als ich so dalag und
mich fragte, was wohl als nächstes geschehen würde, sprang ein riesiger Löwe
von der anderen Seite auf mich ich zu. Ich schrie auf Ich hatte zwar keine Angst
vor dem Löwen doch ich fühlte irgendwie, dass er mich in die fürchterliche Grube
stoßen würde. Ich war drei Tage lang in einer Art Dämmerzustand. Ich habe nie an
die Hölle geglaubt weil ich dachte, dass Gott einen solchen Ort nie geschaffen
hätte. Aber da unten war es sehr heiß und der Dampf war auch sehr heiß. Damals
habe ich nicht viel darüber nachgedacht, aber mit den Jahren wurde wir klar dass
Gut und Böse existieren.
***
Ich weis nur noch, dass ich über den Rand der Arbeitsbühne stürzte. Der
Lockführer sah, wie ich ins Wasser fiel. Als nächstes stand ich am Ufer eines
großen Feuermeeres. Es war genauso, wie es in der Bibel in der Offenbarung 21.8
steht ... Es war der schrecklichste Anblick, der sich einem auf dieser Seite des
Jüngsten Gerichts bieten kann.
***
Irgendwann wurde mir bewusst das ich über meinen Körper schwebte und auf mich
selbst auf dem Operationstisch herunter sah. Ich fühlte unheimliche Angst und
geriet in Panik Ich fragte mich, warum ich nicht mehr in meinem Körper war, und
dachte, ich müsste tot sein. Danach fand ich mich an einem Ort wieder, ich bin
sicher, das war die Hölle Ich sah in eine große Grube in der Grauer Nebel
herumwirbelte, und da waren all die Hände und Arme die herausgestreckt wurden
und mich ergreifen und da hinunter ziehen wollten. Ich hörte ein schreckliches
wimmerndes Geräusch, voller Verzweiflung. Dann raste ich plötzlich durch diesen
schwarzen Tunnel und fand mich in meinen Krankenhausbett wieder.
***
Erklärungen gibt es einige die einen halten es für DEN Beweis für ein Leben nach
dem Tod bzw. für den Beweis der Unsterblichkeit der Menschlichen Seele . Die
anderen sehen darin nichts weiter als die letzten “Zuckungen“ des sterbenden
Gehirns die uns über den Schrecken des Todes helfen sollen.
Nachtrag:
Im Universitätsklinikum Rudolf Virchof in Berlin wurde 1994 an 42 jungen
Menschen durch experimentelle Einschränkung des Blutkreislaufes ein
Sauerstoffmangel im Gehirn erzeugt. Letzterer bestand bis zu 22 Sekunden, Die
Versuchspersonen wurden Bewusstlos. Nach dem Wiedererwachen berichteten sie
einhellig über " out of Body" Eindrücke, Lebensrückblicke, Licht- und
Tunnelerscheinungen, den Übertritt in eine andere Welt, Stimmen und
Gesichterkennen, Wohlgefühl und Schmerzlosigkeit. Einer sagte wörtlich:" Ich
denke, wenn ich in diesen Moment hätte sterben sollen, so währe ich sofort damit
einverstanden gewesen."
Diese Experimente zeigen, dass solche Erlebnisse nicht an das Sterben und ein
Jenseits gebunden sind, sondern durch Sauerstoffmangel im Gehirn erzeugt werden
können. Auch bei Drogenkonsum, z.B. LSD können derartige Erlebnisse auftreten.
Es ist bekannt dass Angst, Sauerstoffmangel, Diverse Drogen und dergleichen im
Gehirn zu breit gestreuten, zufälligen Entladungen der Neurone führen. Je
nachdem wo dieses "feuern der Neurone" nun auftritt, ergeben sich verschiedene
Effekte.