Nachtrag II und wohl auch der Letzte
(Bewusst wurde hier kein Datum
gesetzt)
Man kann die ganze Welt belügen, täuschen und betrügen nur sich
Selbst nicht, zumindest nicht für immer. Warum ich das schreibe? Ganz einfach
weil dem so ist! Die Täuschung nicht zu erkennen welche die "Anderen" versuchten
mir als "Leben" einzutrichtern ist wohl etwas das mir nicht noch einmal
passieren sollte. Diese Lebenslüge als einzige Wahrheit anzuerkennen kann ich
nicht und will es auch nicht mehr. Ich habe es versucht und habe mir dieses
Gedankengut zu eigen gemacht. Doch der Versuch mit dieser Lüge zu leben konnte
nur scheitern. All die Anstrengungen all das "Gerede" führten letztendlich doch
nur dazu das unvermeidliche hinaus zu zögern und die "Qualen" zu verlängern.
Die suche nach dem Sinn im Leben ist, zuerst, der Gleichgültigkeit
gewichen und nun vom Lebensekel abgelöst worden. Diesen Lebensekel zu erklären
fehlt mir das Interesse. Die welche es verstehen werden es verstehen und der
Rest muss mich nicht weiter kümmern.
Zumindest kann ich mir nicht vorwerfen nicht alles versucht zu haben.
Diese meine Existenz war im nachhinein gesehen ein Fehler und ist leider nicht
wieder änderbar. Rückblickend gesehen hat es sich für mich nicht "gelohnt". Auch
wird es sich in Zukunft nicht lohnen, dessen bin ich mir genauso bewusst wie das
nach einem regnerischen Herbsttag eine kalte Nacht folgt.
Einen Vorgeschmack auf das Ende hatte ich bisweilen. Den Tod stelle ich mir
nicht anders vor als den "Schlaf" die "Ohnmacht" nach einer gewissen Menge von
Schlaftabletten: Nichts mehr denken, nichts mehr fühlen, nichts mehr träumen und
nichts mehr "mitbekommen". Die Zeit existiert ebenso wenig wie man selbst
existiert. Nur gibt es nach diesem "Drogenrausch" ein erwachen in der
fürchterlichen Realität der Existenz. Ein erwachen das es im Tode niemals geben
wird.
"Man kann vor Allen und Allem davon laufen nur vor sich selbst nicht" so sagte
es irgendwann einmal irgendjemand. Zum Glück stimmt das so nicht, man kann vor
sich selbst fliehen in dem man sich auslöscht und sich selbst somit auflöst im
nichts des Todes.
Wohl überlegt habe ich diese Zeilen niedergeschrieben, auch in dem Wissen das so
mancher sie nicht oder falsch verstehen wird. Doch dies soll mich nicht weiter
kümmern!
Dieser "Text" endet hier, endet mit schweigen und einem Zitat dessen Erdenker
mir leider nicht bekannt ist.
Wer mein schweigen nicht versteht versteht auch meine Worte nicht