Melancholie
Melancholie einst eine Todsünde davor die "schwarze Galle". Heute schon fast ein "Untergrund Lebensgefühl".
Die Melancholie kann auch etwas angenehmes haben. Wie ein Nebel legt sie sich
über den Geist und schärft ihn gleichzeitig, macht ihn empfänglich das Düstere,
das Drama, das Traurige in unserer Realität.
Schärft den Geist für Texte welche
die Seele berühren. Lässt uns einen bleichen Schauder beim Anblick eines
Grabsteines durchlaufen.
Melancholie, die Trauer des Gemütes die mich zum Stift greifen und
mich diese Zeilen schreiben lässt.
Der mir ansonsten recht gleichgültige Anblick eines Kreuzes erweckt schaudern in
mir, jedoch nicht im negativen Sinne da er auch die Vergänglichkeit aufzeigt.
Die Vergänglichkeit auch meines ganzen seins. Der Gedanke an den Tod beschleicht
mich, weckt das Verlangen nach dem nicht mehr Sein. Dunkle Musik kriecht aus den
Lautsprechern, wohl dosierter Alkohol verstärkt die Gefühle um das Vergängliche
allen seins.
Wie erklärt man dieses "erhabene" Gefühl einer wohlgefälligen Melancholie? Wie
das erstarkende Gefühl der Todessehnsucht ohne realen Hintergrund? Es ist als ob
man fasziniert ist von dem dunklen bodenlosen Abgrund in den man blickt. Der
Anblick des Vollmondes, das dämmrige Licht der Nacht, bereitet ein
gewisses Wohlgefallen ähnlich dem unruhigen flackern der Flamme einer Kerze
welche den Raum erhellt.
Einige werden wissen was ich meine die Anderen werden es wohl nie erfahren,
werden meinen :"was schwafelt dieser psycho da herum ?". Doch die die verstehen
was ich meine werden genau verstehen was ich da zu beschreiben versuchte, das
diese Melancholie das innerste wärmt und der Eine oder Andere wird mir auch
Recht geben wenn ich behaupte das ein Leben ohne diese Melancholie kaum noch
vorstellbar ist. Diese Melancholie die etwas andere Art Trauer zu spüren.