Lange hat dieses Buch bei mir herum gelegen. Bestellt habe ich es weil ich vor langer Zeit den Film gesehen habe und eben dieser Film, besser die Handlung gefiel mir sehr gut. Vor gut einer Woche lief so eine art von “Reportage” im Privatfernsehen über eben diesen Roman. Da fiel mir ein das eben besagter Roman noch in meinem Bücherregal vor sich hin schlummert. Vor etwa einer Woche kramte ich also Papillion aus dem Regal und begann zu lesen. Das Buch unterscheidet sich in einigen Punkten vom Film wo Papillion beeindruckend von Steve McQueen verkörpert wurde. Der Roman, geschrieben von Henri Charriere, soll Autobiografisch sein. Er spiel in Französisch Guyana, der französischen Sträflingskolonie, in den 1930ger Jahren. Unmenschliche Zwangsarbeit, Jahre dauernde Isolierhaft, Mangelernährung, Misshandlungen und Mord gehören zum Alltag. Papillion plant noch in Frankreich seine Flucht aus dem “Bagno”. Es wird mehr als ein Jahrzehnt und 10 Erfolglose Fluchtversuche dauern bis Papillion endgültig von der Teufelsinsel fliehen kann und ein sein erträumtes leben als freier Mann führen kann. Charriere schildert spannend sein “leben” im Bagno sein gescheiterten Fluchtversuche, die Zustände im und um die Lager, ebnso den “Umgang” unter den Häftlingen und auch seine zweimalige Korrekturhaft in der “Menschenfresserin” und letztlich seine erfolgreiche Flucht. Als Kern aussage dieses Romans, würde ich sagen, soll die Botschaft lauten: “Egal was auch immer in deinem Leben passiert gib niemals auf!”. Spannende und beeindruckende 580 Seiten.